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Duftöl für Seife — Worauf Du unbe­dingt achten solltest

Mit Duftölen für Seifen verfeinerte handgemachte Seifenstücke auf einem Leinentuch. Daneben ein Bündel frischer Minze

Duftöl für Seife spielt eine wesent­liche Rolle bei der Herstel­lung von hand­ge­machten Seifen. Sie geben den Seifen nicht nur einen einzig­ar­tigen Duft, sondern machen das gesamte Duft­erlebnis persön­li­cher und indi­vi­du­eller. Egal ob blumig, frisch oder exotisch – Duftöle bieten eine nahezu unend­liche Viel­falt an Möglich­keiten, die eigene Krea­ti­vität auszu­leben und Seifen zu gestalten, die nicht nur die Haut pflegen, sondern auch die Sinne verwöhnen.

In diesem Artikel erfährst Du, was Duftöle für Seifen sind, wie sie sich von äthe­ri­schen Ölen unter­scheiden und worauf Du achten soll­test, wenn Du ein Duftöl für Deine Seifen­her­stel­lung auswählst.

Was ist Duftöl für Seifen?

Duftöle sind ein wich­tiger Bestand­teil bei der Herstel­lung von hand­ge­machten Seifen. Sie verleihen den Seifen ihren charak­te­ris­ti­schen Duft und machen jede Seife zu einem indi­vi­du­ellen Erlebnis. Während der prak­ti­sche Nutzen von Seifen in der Reini­gung und Pflege der Haut liegt, sorgen Duftöle für den zusätz­li­chen senso­ri­schen Aspekt, der Seifen zu einem Verwöhn­pro­dukt für die Sinne macht. Der ange­nehme Duft ist oft das, was Seifen­lieb­haber dazu bewegt, ein bestimmtes Produkt zu wählen – und genau hier kommen die Duftöle ins Spiel.

Arten von Duft­ölen für Seifen

Im Wesent­li­chen gibt es zwei Haupt­arten von Duft­ölen, die bei der Seifen­her­stel­lung verwendet werden: äthe­ri­sche Öle und synthe­ti­sche Duftöle. Beide haben ihre Vorzüge und werden je nach Vorlieben und Anfor­de­rungen bei der Seifen­pro­duk­tion eingesetzt.

  • Äthe­ri­sche Öle: Diese Öle werden direkt aus Pflanzen gewonnen, meist durch Destil­la­tion oder Kalt­pres­sung. Sie sind die konzen­trierte Essenz der Pflanze und bieten nicht nur ange­nehme Düfte, sondern auch poten­zi­elle gesund­heit­liche Vorteile. Beliebte äthe­ri­sche Öle für Seifen sind Lavendel, Zitrone, Rosmarin und Teebaum.
  • Synthe­ti­sche Duftöle: Diese Öle werden im Labor herge­stellt und bieten eine größere Band­breite an Duft­rich­tungen. Synthe­ti­sche Duftöle können Düfte nach­ahmen, die in der Natur schwer oder gar nicht zu finden sind. Sie sind beson­ders bei der Massen­pro­duk­tion von Seifen beliebt, da sie stabiler und oft güns­tiger sind.

Warum sind Duftöle bei der Seifen­pro­duk­tion beliebt?

Duftöle machen hand­ge­machte Seifen zu etwas Beson­derem. Hier sind einige Gründe, warum sie so beliebt sind:

  1. Viel­falt an Düften: Duftöle bieten eine riesige Auswahl an Aromen, von klas­si­schen Blüten­düften wie Rose und Jasmin bis hin zu ausge­fal­le­neren Düften wie Scho­ko­lade oder Vanille. Diese Viel­falt ermög­licht es Seifen­her­stel­lern, einzig­ar­tige und perso­na­li­sierte Produkte zu kreieren.
  2. Stim­mungs­auf­heller: Ein ange­nehmer Duft kann die Stim­mung heben, entspannen oder erfri­schen. Äthe­ri­sche Öle, die für ihre aroma­the­ra­peu­ti­schen Wirkungen bekannt sind, spielen hier eine große Rolle. Lavendel beru­higt, Zitrus­düfte beleben – durch die Auswahl des rich­tigen Duftöls kann Seife eine ganz bestimmte Wirkung auf die Sinne ausüben.
  3. Marken­iden­tität: Für viele Seifen­her­steller ist der Duft eines ihrer Marken­zei­chen. Ein unver­wech­sel­barer Duft kann die Wieder­erken­nung stei­gern und das Produkt von anderen abheben. Ob hand­ge­macht oder indus­triell herge­stellt, der Duft ist oft das erste, was Kund­wahr­nehmen, und kann ihre Kauf­ent­schei­dung beeinflussen.
  4. Lang anhal­tender Duft: Duftöle, insbe­son­dere synthe­ti­sche Vari­anten, bieten oft eine längere Halt­bar­keit des Dufts. Während einige äthe­ri­sche Öle mit der Zeit verblassen können, sind synthe­ti­sche Duftöle in der Regel stabiler und behalten ihren Duft auch über längere Zeit­räume hinweg.

Zusam­men­ge­fasst sind Duftöle ein Schlüs­sel­ele­ment in der Seifen­her­stel­lung, das sowohl für den Genuss beim Gebrauch als auch für die Vermark­tung eine bedeu­tende Rolle spielt. Ganz gleich, ob Du natür­liche oder synthe­ti­sche Düfte bevor­zugst, die Möglich­keiten, die Duftöle bieten, sind nahezu unbegrenzt.

Unter­schiede zwischen äthe­ri­schen Ölen und Duft­ölen für Seifen

Wenn Du Duftöle für Seifen verwen­dest, stellt sich oft die Frage, welches Öl am besten geeignet ist: äthe­ri­sche Öle oder synthe­ti­sche Duftöle. Beide bieten Vor- und Nach­teile, und die Entschei­dung hängt oft von den persön­li­chen Vorlieben, dem Ziel der Seife und dem gewünschten Duft ab. In diesem Artikel werden die Unter­schiede zwischen diesen beiden Ölka­te­go­rien erklärt, und ein Plädoyer für natur­reine äthe­ri­sche Öle abgegeben.

Was sind äthe­ri­sche Öle?

Äthe­ri­sche Öle sind natür­liche Extrakte, die aus Pflanzen gewonnen werden. Sie werden durch Destil­la­tion oder Kalt­pres­sung herge­stellt und enthalten die konzen­trierten Aromen der Pflanze. Da sie direkt aus der Natur stammen, sind sie reine, unver­än­derte Substanzen ohne künst­liche Zusätze.

Einige Eigen­schaften äthe­ri­scher Öle sind:

  • Rein­heit: Äthe­ri­sche Öle bestehen ausschließ­lich aus natür­li­chen Verbin­dungen, die direkt aus Pflanzen gewonnen werden. Sie enthalten keine synthe­ti­schen Stoffe oder Zusatzstoffe.
  • Thera­peu­ti­sche Wirkungen: Viele äthe­ri­sche Öle bieten aroma­the­ra­peu­ti­sche Vorteile. Lavendel wirkt beru­hi­gend, Euka­lyptus hat eine erfri­schende Wirkung, und Teebaumöl kann anti­sep­ti­sche Eigen­schaften aufweisen. Diese natür­li­chen Wirkungen machen äthe­ri­sche Öle beson­ders attraktiv für Seifen, die nicht nur gut riechen, sondern auch die Haut pflegen und das Wohl­be­finden fördern sollen.
  • Natür­li­cher Duft: Da äthe­ri­sche Öle direkt aus Pflanzen stammen, bieten sie natür­liche Düfte, die oft als subtiler, aber authen­ti­scher empfunden werden. Sie sind ideal für Menschen, die empfind­lich auf künst­liche Duft­stoffe reagieren oder die sich eine umwelt­freund­liche, nach­hal­tige Option wünschen.

Eine gute Über­sicht über die Verwen­dung von äthe­ri­schen Ölen in Natur­seifen hat Claudia Kasper auf naturseife.com zusammengetragen.

Was sind synthe­ti­sche Duftöle?

Synthe­ti­sche Duftöle werden im Labor herge­stellt und bestehen aus chemi­schen Verbin­dungen, die die Düfte von natür­li­chen Ölen oder anderen Substanzen nach­ahmen. Sie bieten eine größere Viel­falt an Düften und sind in der Regel güns­tiger und stabiler als äthe­ri­sche Öle.

Hier einige Eigen­schaften synthe­ti­scher Duftöle:

  • Große Auswahl an Düften: Synthe­ti­sche Duftöle bieten eine breite Palette an Aromen, die in der Natur schwer zu finden oder nicht in reiner Form extra­hierbar sind. So sind Düfte wie “Kokos­nuss-Vanille” oder “Scho­ko­laden-Mandel” leicht verfügbar.
  • Lang­le­big­keit: Synthe­ti­sche Öle sind oft stabiler und behalten ihren Duft über längere Zeit­räume, selbst unter Bedin­gungen, bei denen äthe­ri­sche Öle verblassen könnten.
  • Gerin­gere Kosten: Im Vergleich zu äthe­ri­schen Ölen sind synthe­ti­sche Duftöle güns­tiger, was sie für die Massen­pro­duk­tion von Seifen attrak­tiver macht.

Welche Duftöle sind besser für Seifen?

Die Wahl zwischen äthe­ri­schen und synthe­ti­schen Duft­ölen hängt von Deinen Prio­ri­täten ab. Wenn es Dir vor allem um eine große Auswahl an Düften und um Kosten­er­sparnis geht, können synthe­ti­sche Duftöle eine Option sein. Aller­dings haben sie keine aroma­the­ra­peu­ti­schen Vorteile und enthalten oft chemi­sche Stoffe, die Haut­rei­zungen verur­sa­chen können.

Wenn Du jedoch Wert auf Natür­lich­keit und Haut­freund­lich­keit legst, sind äthe­ri­sche Öle die bessere Wahl. Sie bieten nicht nur einen natür­li­chen Duft, sondern auch die oben genannten thera­peu­ti­schen Vorteile. Äthe­ri­sche Öle sind beson­ders empfeh­lens­wert, wenn Du eine Seife herstellen möch­test, die haut­scho­nend ist und gleich­zeitig einen authen­ti­schen Duft aus der Natur bietet.

Wenn Du nach einer natür­li­chen und aroma­the­ra­peu­ti­schen Lösung suchst, sind natur­reine äthe­ri­sche Öle klar zu bevor­zugen. Sie bieten nicht nur einen reinen Duft, sondern auch zusätz­liche Vorteile für das Wohl­be­finden. Beson­ders für hand­ge­machte Seifen, die ein hoch­wer­tiges und nach­hal­tiges Produkt sein sollen, sind äthe­ri­sche Öle eine exzel­lente Wahl. Sie passen perfekt zu einem natur­be­wussten Lebens­stil und bieten Seifen, die nicht nur ange­nehm duften, sondern auch einen posi­tiven Einfluss auf Körper und Geist haben.

Flaschen mit naturreinen ätherischen Duftöl für Seife neben einigen Bündeln frischer Kräuter

Wie wählst Du das rich­tige Duftöl für Seifen aus?

Die Auswahl des rich­tigen Duftöls für Deine Seifen ist ein entschei­dender Schritt, um ein hoch­wer­tiges Endpro­dukt zu kreieren. Ein passendes Duftöl kann nicht nur das Aroma der Seife verbes­sern, sondern auch ihre Haut­ver­träg­lich­keit und Lang­le­big­keit beein­flussen. In diesem Artikel gehen wir auf die Faktoren ein, die bei der Auswahl eines Duftöls eine Rolle spielen, welche Düfte sich beson­ders gut für Seifen eignen und geben prak­ti­sche Tipps für Einsteiger in die Seifenherstellung.

Faktoren bei der Auswahl eines Duftöls

  1. Haut­ver­träg­lich­keit Es ist entschei­dend, ein Duftöl auszu­wählen, das haut­freund­lich ist, insbe­son­dere wenn die Seifen für empfind­liche Haut­typen gedacht sind. Äthe­ri­sche Öle sind oft die bessere Wahl, da sie aus natür­li­chen Quellen stammen und weniger wahr­schein­lich Haut­re­ak­tionen hervor­rufen. Wenn Du synthe­ti­sche Duftöle verwen­dest, achte darauf, dass sie derma­to­lo­gisch getestet sind und keine irri­tie­renden Inhalts­stoffe enthalten.
  2. Duft­in­ten­sität Die Inten­sität des Dufts kann stark vari­ieren. Einige Öle sind sehr stark und benö­tigen nur eine geringe Menge, während andere Öle schwä­cher sind und mehr benö­tigt wird, um einen ange­nehmen Duft zu erzielen. Achte darauf, die rich­tige Menge zu verwenden, um ein ausge­wo­genes Aroma in Deiner Seife zu erreichen.
  3. Hitze­be­stän­dig­keit Bei der Seifen­her­stel­lung kann es während des Prozesses zu hohen Tempe­ra­turen kommen, insbe­son­dere wenn NaOH (Natri­um­hy­dr­oxid) einge­setzt wird. Wähle ein Duftöl, das hitze­be­ständig ist und seine Duft­noten auch bei höheren Tempe­ra­turen behält. Einige Öle können sich während des Sapo­nifi­zie­rungs­pro­zesses verän­dern oder gar verbrennen, was den Duft beeinträchtigt.
  4. Kompa­ti­bi­lität mit anderen Zutaten Stelle sicher, dass das Duftöl gut mit anderen Inhalts­stoffen Deiner Seife harmo­niert. Manche Düfte können mit bestimmten Ölen oder Fetten reagieren und den Gesamt­duft beein­träch­tigen. Es ist ratsam, einige kleine Tests durch­zu­führen, um sicher­zu­stellen, dass die Düfte mitein­ander harmonieren.

Düfte, die gut in Seifen wirken

  1. Lavendel Lavendel ist ein klas­si­scher Duft, der für seine beru­hi­genden und entspan­nenden Eigen­schaften bekannt ist. Er eignet sich hervor­ra­gend für Seifen, die ein entspan­nendes Erlebnis bieten sollen. Zudem ist Laven­delöl haut­freund­lich und eignet sich für die meisten Hauttypen.
  2. Zitrus­düfte Zitrusöle wie Orange, Zitrone und Grape­fruit verleihen Seifen einen erfri­schenden und lebhaften Duft. Sie sind beson­ders beliebt in der warmen Jahres­zeit und haben oft eine reini­gende Wirkung auf die Haut. Zitrus­düfte können jedoch bei Licht­emp­find­lich­keit zu Haut­re­ak­tionen führen, daher sollten sie sparsam verwendet werden.
  3. Minze Minze, insbe­son­dere Pfef­fer­minze und Spear­mint, bringt eine kühle Frische in Seifen. Dieser Duft eignet sich gut für Seifen, die ein bele­bendes Gefühl vermit­teln sollen, und hat zudem anti­sep­ti­sche Eigenschaften.
  4. Rosmarin und Euka­lyptus Diese Kräu­teröle sind nicht nur aroma­tisch, sondern bieten auch anti­sep­ti­sche und entzün­dungs­hem­mende Vorteile. Sie sind ideal für Seifen, die die Haut pflegen und reinigen sollen.

Prak­ti­sche Tipps für Einsteiger in die Seifenherstellung

  1. Beginne mit kleinen Chargen Wenn Du neu in der Seifen­her­stel­lung bist, starte mit kleinen Mengen, um die rich­tigen Duft­kom­bi­na­tionen und ‑inten­si­täten zu testen. So kannst Du expe­ri­men­tieren, ohne viel Mate­rial zu verschwenden.
  2. Führe einen Patch-Test durch Vor der Verwen­dung eines neuen Duftöls soll­test Du einen Patch-Test an Deiner Haut durch­führen. Dies hilft, poten­zi­elle Aller­gien oder Empfind­lich­keiten zu identifizieren.
  3. Notiere Deine Erfah­rungen Halte Deine Ergeb­nisse und Erfah­rungen schrift­lich fest. Notiere die verwen­deten Duftöle, deren Mengen und die Reak­tionen, die sie bei der Seifen­her­stel­lung hervor­rufen. Dies wird Dir helfen, Deine Technik zu verbes­sern und Deine bevor­zugten Düfte zu finden.
  4. Verwende hoch­wer­tige Inhalts­stoffe Inves­tiere in hoch­wer­tige Duftöle und andere Zutaten. Dies wird sich positiv auf die Qualität Deiner Seifen auswirken und die Haut­ver­träg­lich­keit verbessern.
  5. Sei kreativ! Expe­ri­men­tiere mit verschie­denen Düften und Kombi­na­ti­ons­mög­lich­keiten. Es gibt keine festen Regeln, wenn es um Düfte geht – sei kreativ und finde die Kombi­na­tionen, die Dir und Deiner Ziel­gruppe gefallen.

Wie verwen­dest Du Duftöl für Seife am besten bei der Seifenherstellung?

Die rich­tige Verwen­dung von Duftöl in der Seifen­her­stel­lung kann einen erheb­li­chen Einfluss auf das Endpro­dukt haben. Duftöle verleihen der Seife nicht nur einen ange­nehmen Geruch, sondern können auch das Haut­ge­fühl und die Gesamt­erfah­rung verbes­sern. In diesem Kapitel geben wir eine Schritt-für-Schritt-Anlei­tung, wie man Duftöle korrekt in Seifen einar­beitet, sowie wich­tige Hinweise zur Dosie­rung und Tipps zur Vermei­dung einer Überdosierung.

Schritt-für-Schritt-Anlei­tung zur Verwen­dung von Duftöl in der Seifenherstellung

1. Auswahl des rich­tigen Duftöls
Zuerst soll­test Du das passende Duftöl für Deine Seifen auswählen. Über­lege, welche Düfte Du kombi­nieren möch­test und ob Du natür­liche äthe­ri­sche Öle oder synthe­ti­sche Duftöle verwenden willst. Beachte dabei auch die Haut­ver­träg­lich­keit und mögliche Allergien.

2. Bestim­mung der Menge
Die opti­male Dosie­rung von Duft­ölen in Seifen ist eine Frage des Geschmacks. Am besten tastest Du Dich beim Expe­ri­men­tieren langsam heran. Eine gute Faust­formel lautet 10ml pro 500ml Fett- / Öl-Basis. Dabei handelt es sich um eine eher nied­rige Dosis, um eine Über­do­sie­rung zu Beginn zu vermeiden. Je nach gewünschter Inten­sität und gewähltem Öl, kannst Du die Dosie­rung in den weiteren Schritten natür­lich nach Belieben erhöhen. Bitte beachte bei der Dosie­rung aber auch den Aspekt der Haut­ver­träg­lich­keit. Bei poten­tiell haut­rei­zenden Ölen wie Thymian oder Zitrone, soll­test Du beson­ders vorsichtig dosieren und die entstan­dene Seife auf Haut­ver­träg­lich­keit prüfen.

3. Zeit­punkt der Zugabe
Die Zugabe von Duftöl ist entschei­dend für das Aroma der Seife. Du soll­test das Duftöl:

  • Bei kaltem Prozess: Nach der Herstel­lung der Lauge und bevor Du die Öle zusam­men­mischst hinzu­fügen. Das Duftöl sollte bei etwa 37–50 °C zuge­geben werden, um die besten Ergeb­nisse zu erzielen.
  • Bei heißem Prozess: Wenn die Seife eine cremige Konsis­tenz erreicht hat, das Duftöl hinzu­fügen und gut einrühren.

4. Gründ­li­ches Mischen
Nachdem Du das Duftöl hinzu­ge­fügt hast, rühre die Mischung gründ­lich durch. Achte darauf, dass das Duftöl gleich­mäßig in der Seife verteilt wird, um ein einheit­li­ches Aroma zu gewähr­leisten. Verwende dafür einen Stab­mixer oder einen Löffel, um die Mischung gut zu vermengen.

5. Teste die Duft­in­ten­sität
Bevor Du die Seife in die Formen gießt, ist es ratsam, eine kleine Probe zu nehmen und zu testen, ob der Duft Deinen Vorstel­lungen entspricht. Dies kann helfen, die Duft­in­ten­sität zu beur­teilen und sicher­zu­stellen, dass Du mit dem Ergebnis zufrieden bist.

Hinweise zur Dosie­rung und Tipps zur Vermei­dung einer Überdosierung

  • Beginne mit einer gerin­geren Dosie­rung: Wenn Du neu in der Seifen­her­stel­lung bist oder ein neues Duftöl auspro­bierst, starte mit einer nied­ri­geren Menge. Du kannst später die Dosie­rung anpassen, wenn Du sicher bist, dass der Duft für Dich und andere ange­nehm ist.
  • Doku­men­tiere Deine Erfah­rungen: Halte fest, welche Düfte und Mengen Du verwendet hast. Dies wird Dir helfen, zukünf­tige Seifen­re­zepte zu verbes­sern und die besten Duft­kom­bi­na­tionen für Deine Bedürf­nisse zu finden.
  • Vermeide Über­do­sie­rung: Zu viel Duftöl kann die Seife nicht nur unan­ge­nehm machen, sondern auch die Haut reizen. Wenn Du das Gefühl hast, dass der Duft zu intensiv ist, kann es hilf­reich sein, die Seife mit mehr Basis­ölen zu mischen, um den Duft zu verdünnen.
  • Beachte die spezi­fi­schen Anwei­sungen des Herstel­lers: Jedes Duftöl kann unter­schied­liche Empfeh­lungen zur Dosie­rung und Verwen­dung haben. Lies die Verpa­ckung oder die Website des Herstel­lers, um die besten Ergeb­nisse zu erzielen.

Vor- und Nach­teile der Verwen­dung von Duft­ölen für Seifen

Die Verwen­dung von Duft­ölen in der Seifen­her­stel­lung bietet viele Vorteile, aber auch einige poten­zi­elle Risiken. In diesem Artikel werden die posi­tiven Aspekte von Duft­ölen sowie mögliche Nach­teile und Sicher­heits­be­denken betrachtet. Das Verständnis dieser Faktoren ist entschei­dend für alle, die Seifen herstellen oder konsu­mieren möchten.

Vorteile von Duft­ölen in Seifen

  1. Ange­nehme Düfte Duftöle sind eine hervor­ra­gende Möglich­keit, Seifen mit ange­nehmen und einla­denden Aromen zu versehen. Ob frische Zitrus­noten, blumige Essenzen oder holzige Düfte – Duftöle können das Dusch­erlebnis erheb­lich verbes­sern. Die Viel­falt der verfüg­baren Düfte ermög­licht es, für jeden Geschmack das passende Aroma zu finden, wodurch die Seife sowohl funk­tional als auch anspre­chend wird.
  2. Posi­tive Wirkung auf die Stim­mung Viele Duftöle haben aroma­the­ra­peu­ti­sche Eigen­schaften, die sich positiv auf die Stim­mung auswirken können. Zum Beispiel wird Lavendel häufig mit Entspan­nung und Stress­abbau in Verbin­dung gebracht, während Zitrus­düfte erfri­schend und bele­bend wirken. Diese posi­tiven Effekte können nicht nur das Bade­er­lebnis verbes­sern, sondern auch das allge­meine Wohl­be­finden steigern.
  3. Vermei­dung synthe­ti­scher Parfüms Die Verwen­dung von natür­li­chen Duft­ölen in Seifen bietet eine hervor­ra­gende Alter­na­tive zu synthe­ti­schen Parfüms, die häufig chemi­sche Bestand­teile enthalten, die bei manchen Menschen Aller­gien oder Haut­rei­zungen auslösen können. Natur­reine äthe­ri­sche Öle sind in der Regel haut­ver­träg­li­cher und bieten zusätz­lich poten­zi­elle gesund­heit­liche Vorteile. Dies ist beson­ders wichtig für Menschen mit empfind­li­cher Haut oder Allergien.

Risiken von Duft­ölen in Seifen

  1. Mögliche Aller­gien Trotz ihrer natür­li­chen Herkunft können Duftöle aller­gi­sche Reak­tionen hervor­rufen. Einige Menschen reagieren empfind­lich auf bestimmte Pflan­zen­stoffe, die in äthe­ri­schen Ölen enthalten sind. Symptome können von Haut­aus­schlägen bis zu Atem­be­schwerden reichen. Es ist ratsam, vor der Verwen­dung neuer Duftöle einen Patch-Test durch­zu­führen, um mögliche Aller­gien zu identifizieren.
  2. Haut­ir­ri­ta­tionen bei empfind­li­cher Haut Empfind­liche Haut­typen können beson­ders anfällig für Irri­ta­tionen durch Duftöle sein. Auch wenn viele äthe­ri­sche Öle haut­freund­lich sind, kann es in einigen Fällen zu Reak­tionen kommen, insbe­son­dere bei höheren Konzen­tra­tionen. Um das Risiko von Haut­ir­ri­ta­tionen zu mini­mieren, sollten Seifen­her­steller darauf achten, die Dosie­rung ange­messen zu halten und irri­tie­rende Öle zu vermeiden.
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